Schnorcheln und Tauchen auf Mallorca: Die besten Spots und was man braucht
Warum Mallorcas Unterwasserwelt besonders ist
Das Mittelmeer rund um Mallorca gehört zu den artenreichsten Gewässern Europas. Posidonia oceanica – das marine Seegras, das nur in sauberem Wasser wächst und als UNESCO-Naturerbe geschützt ist – bedeckt große Teile des Meeresbodens. Darunter und dazwischen leben Tintenfische, Muränen, Rotbarsche, Meeräschen, Seepferdchen und gelegentlich Delfine.
Beste Schnorchel-Spots
- Cala Mondragó (Naturpark Mondragó): Klares Wasser, Seegraswiesen, viele Fische, geschützt – einer der schönsten Spots der Insel
- Cala Figuera (Santanyí): Kleiner Fischerhafen, ruhiges Wasser, reiche Unterwasserwelt direkt am Ufer
- Cala Varques (Manacor): Wilder, teils unzugänglicher Strand, kristallklares Wasser, Felsbogen
- Playa de Muro / Alcúdia: Für Familien mit Kindern – flaches, warmes Wasser, erste Schnorchelerfahrungen
- Cap de Formentor: Für Erfahrene – tieferes Wasser, mehr Artenvielfalt
Beste Tauchspots
- Dragonera Island (Sa Dragonera): Unbewohnte Insel im Südwesten, Naturschutzgebiet, hervorragende Sichtweiten
- El Toro (Calvià): Populärster Tauchspot, Steilwände, Höhlen, viele Mittelmeer-Fischarten
- Cova des Pont (Manacor): Unterwasserhöhle, Spezialtauchgang, nur für erfahrene Taucher mit Führung
- Illetes (Formentera-Nähe): Für Bootstouren kombinierbar
Tauchschulen und Equipment
Zertifizierte Tauchschulen gibt es in allen größeren Häfen: Port de Sóller, Alcúdia, Cala d'Or, Porto Cristo. PADI-Kurse für Anfänger (Open Water) dauern 3–4 Tage. Einzeltauchgänge (Fun Dive) ca. 40–65 € inklusive Equipment.
Schnorchel-Equipment (Maske, Schnorchel, Flossen) kauft man günstiger in einem Sportgeschäft als am Strand – Decathlon in Palma ist die günstigste Option.
Regeln im Wasser
- Posidonia-Seegras nicht betreten oder beschädigen (gesetzlich verboten, Bußgeld)
- In Naturschutzgebieten keinen Fisch anfassen oder füttern
- Ankerverbote in Seegrasgebieten beachten (gilt für Bootsbesitzer)





